Photovoltaik

Finanzielle Vorteile


Förderprogramme

Aufgrund der hohen Anschaffungskosten wird die Anschaffung und Betreibung einer Photovoltaikanlage durch verschiedene Programme gefördert. Das wohl bekannteste Förderprogramm der Photovoltaik, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), gibt es bereits seit dem Jahr 2000.

Photovoltaik ist eine sichere Kapitalanlage, denn die Förderung der Anlagen ist enorm hoch. Die Vergütung nennt man Einspeisevergütung, sie wird durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) festgesetzt. Für den erzeugten Strom ist ein fester Vergütungssatz vorgesehen. Diese Einspeisevergütung wurde 2010 um 15 Prozent gesenkt, damit kein Überbedarf an Solarstrom entsteht. Weitere Kürzungen sind vorgesehen, doch bleibt die Investition in eine Photovoltaikanlage aus verschiedensten Gründen lohnenswert.

Das EEG garantiert den Betreibern einer Photovoltaikanlage 20 Jahre eine Einspeisevergütung pro Kilowattstunde, die vom jeweiligen Energieversorgungsunternehmen zugesichert wird. Weiterhin sind steuerliche Vorteile zu erwarten.

Entscheidend für die Förderung von Photovoltaik ist

  • das Jahr der Inbetriebnahme (je früher der Aufbau, desto höher die Förderung)
  • Aufstellfläche (Förderung ist an Gebäuden höher als bei freistehenden Anlagen)
  • Größe der Anlage (je kleiner und kompakter, desto höher die Förderung)

Die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Neubau wird mit einem langfristigen und zinsgünstigen KfW-Förderkredit unterstützt. Die Förderung für Photovoltaik ist nicht nur Kaufpreisabhängig, sondern berücksichtigt auch die Kosten der Installation.

Diverse Förderprogramme werden von der KfW-Förderbank zur Verfügung gestellt. Die jeweiligen Bundesländer (u.a. Niedersachsen) haben jeweils eigene Solarfördergesetze erlassen.

Die Fördergelder der KfW-Förderbank werden als ein Darlehen genehmigt und von der eigenen Hausbank zur Verfügung gestellt.


Zu erwartender Energieertrag

Wichtig zu wissen: zuerst der Antrag auf Förderung – dann die Investition! Umschuldungen oder spätere Finanzierungen der bereits durchgeführten Installation einer Photovoltaikanlage sind nicht möglich!

Die Beantragung eines KfW-Kredits für eine Photovoltaikanlage wird von Ihnen als privater Antragsteller über die Hausbank durchgeführt.

Die Finanzierung erfolgt über einen KfW-Kredit aus dem Programm "Erneuerbare Energien - Standard" Der Berater Ihrer Bank füllt für Sie den Antrag auf Förderung aus, diesem ist ein Angebot für die Photovoltaikanlage (evtl. mit Montagekosten) beizufügen. 

Anschließend ist die Förderzusage abzuwarten.

Die KfW Bankengruppe gehört zu den kompetentesten und erfahrensten Förderbanken auf der Welt. Nutzen Sie die Beratungsangebote, es lohnt sich.

Die ebenfalls kompetenten Vertriebspartner von Meisterbau Nord GmbH beraten Sie gerne während Ihrer Planungsphase und werden Ihnen alle Fragen rund um Ihre Finanzierung einer Photovoltaikanlage beantworten. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.kfw.de


Finanzierung der Anlagen

Die Nutzung der Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom kann für den Eigenverbrauch oder zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz vorgesehen sein. Auch Dritte wie Mieter können von dem Eigenverbrauch profitieren. Da die Photovoltaikanlagen meistens mehr Strom erzeugen als der Eigenbedarf es erfordert, wird die überschüssige Energie in das öffentliche Netz eingespeist. Seit 2010 wird der Eigenverbrauch mit 25 Cent pro Kilowattstunde gefördert. Die Einspeisevergütung, also der Energieertrag, wird auf alle Stromverbraucher umgelegt.

Beispiel: eine 2008 installierte Anlage mit einer Größe von ca. 30 kW ergab einen Ertrag von ca. 45,00 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde. Die gleiche Anlage, 2011 installiert, erwirtschaftet einen Ertrag von ca. 30,00 Cent pro Kilowattstunde.

Da Photovoltaik Anlagen mehr Gewinn bringen als Kosten, amortisieren (Amortisation ist die Deckung der anfänglichen Aufwendungen durch die späteren Erträge der Photovoltaikanlage) diese sich während ihrer Betriebszeit. Man rechnet mit einer Betriebszeit von bis zu 40 Jahren und unter Berücksichtigung der Rendite ist eine Photovoltaik-Amortisation in absehbarer Zeit möglich. Je höher der Ertrag desto schneller die Amortisierung. Photovoltaikanlagen armotisieren sich also selbst und sind eine lukrative Einnahmequelle, da der Überschussertrag zu regulären Preisen in das Stromnetz eingespeist wird (Bio-Strom).

Die Berechnung des Ertrages, bzw. die Ertragssteigerung, hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:

  • Art und Größe der Anlage als Grundlage für die Nennleistung
  • die Sonneneinstrahlung, keine Beschattungen und optimale Ausrichtung nach Süden
  • die Dachform, Dachneigung
  • Sicherstellung spezieller und hochwertiger Techniken

Die Sonneneinstrahlung fühlt sich extrem an, doch die Leistung pro Fläche mit maximal 1 kW/m² ist relativ gering. Demzufolge braucht die Photovoltaikanlage eine sehr große Fläche, was sich durch den Aufbau der Anlage auf bereits geplanten oder einkalkulierten Flächen (Dächer, Fassaden, Carports) realisiert lässt.

Die wirtschaftliche Bedeutung für die Refinanzierung der getätigten Investitionen durch die zusätzlich erwirtschafteten Gewinne ist nicht die Leistungsfähigkeit einer Anlage sondern die Stromerzeugung pro Jahr.

Auch an sonnenarmen Tagen erzeugt die Photovoltaikanlage Energie. Gute Solarmodule leisten eine effektive Wirkung zwischen 6% (Dünnschichtmodule) und 18% bei den leistungsstarken Anlagen (monokristalline Module).

Interessant ist die Tatsache, dass im Winter, an einem sonnigen Tag und trotz einer Schneedecke auf den Solarmodulen, eine leistungsstarke Photovoltaikanlage ca. 160 bis 180 Watt an Leistung in das öffentliche Netz einspeist.

Sie planen eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach zu installieren und hätten gerne konkrete Ertragsdaten für Ihre Planungssicherheit? Die Mitarbeiter von Meisterbau Nord GmbH errechnen Ihnen selbstverständlich Ihren zu erwartenden Energieertrag.


Reale Investitionskosten

Die Stromkosten steigen stetig, so dass Sie sich durch die Installation einer Photovoltaikanlage erfreulicherweise davon distanzieren können.

Die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage erscheinen sehr hoch, doch ist eine lange Haltbarkeit bei einer Qualitätsanlage zu erwarten. Im Gegensatz zu dem Anschaffungspreis einer Photovoltaikanlage führen die Einnahmen zu beträchtlich verringerten realen Anschaffungskosten. Photovoltaik-Anlagen unterliegen einer geringen Wartung. Die Wartungskosten, gemeint sind kleinere Reparaturen, Reinigung und Zählermiete, sollten mit ca. 1,5 % des Anschaffungswertes jährlich einkalkuliert werden.

Der Eigenkapitalbetrag sind die realistischen Investitionskosten, die der Investor zur Sicherung der vollständigen Kredittilgung am Anfang der Investition aufbringen muss.

Finanzierung über einen Kredit bedeutet eine Gegenüberstellung der Ausgaben für die Tilgung der Photovoltaikanlage zu den

Einnahmen aus Stromverkauf und Zinsen vom Festgeldkonto (Eigenkapitalkonto).

Wird der von Ihrer Anlage erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist, so ist eine Photovoltaik-Steuer fällig, da Sie dafür eine Vergütung bekommen. So werden Sie beim Finanzamt als Unternehmer geführt und sind zur Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerzahlung verpflichtet. Nach einigen Jahren jedoch sind die Erträge höher als die Kosten der Photovoltaikanlage, und dann wirkt sich der Ertrag allerdings vorteilhaft auf die Einkommenssteuer aus. Ebenfalls können verschiedene Abschreibungsmöglichkeiten (Wertminderung der Anlage im Laufe der Zeit) in Erwägung gezogen werden. Diese Abschreibungsformen lassen sich auch untereinander kombinieren. Über die Photovoltaik-Steuern und die Abschreibungsmodelle informiert Sie als Nutzer der Photovoltaikanlage Ihr zuständiges Finanzamt.


Gewinnversprechende Rendite

Der Barwert (= der Restwert, also der realistische Wert der Anlage nach Ablauf der 20 Jahre mit einer gesetzlich garantierten Einspeisevergütung) beinhaltet alle von der Photovoltaikanlage zu erwartenden Erträge in abgezinster Form. Der Barwert ist abhängig von den Erträgen abzüglich aller Kosten, der Inflationsrate und der Haltbarkeit der Photovoltaikanlage.

Die Rendite wird aus der Relation der tatsächlichen Investitionskosten bei der Anschaffung (Eigenkapital im 1. Betriebsjahr) und dem im 20. Betriebsjahr ausweisenden Stand des Festgeld- bzw. Eigenkapitalkontos ermittelt. Die reellen Investitionskosten sind der Eigenkapitalbetrag, der anfänglich zur Sicherung der vollständigen Kredittilgung eingebracht wurde. Dieses verringert sich durch Faktoren wie zum Beispiel Stromeinspeisung und Einkommenssteuererstattung. Die Rendite entspricht der Verzinsung des Eigenkapitals einschl. des Zinseszins. Im 20. Betriebsjahr bleibt ein Restwert der Anlage, dieser wird Ihrem Eigenkapitalkonto gutgeschrieben und fließt in die Renditeberechnung mit ein. Die Anlagen rentieren sich selbstverständlich über die sehr lange Laufzeit.

Die mögliche Rendite ist von vielen individuellen Faktoren abhängig. Für eine unverschattete 5 kW Anlage zum Nettopreis von 20.000 EUR kann je nach Finanzierungsvariante, den persönlichen Annahmen, dem Steuersatz des Investors (Lebensalter => Steuerminderung bei Renteneintritt) eine sichere Rendite von durchschnittlich ca. 5% (für ein Einfamilienhaus als grobe Orientierung) gerechnet werden. Es können auch Renditen von über 12% für eine gleiche Anlage bei geänderten Voraussetzungen und mit optimierter Finanzierung erreicht werden.

Die technischen Bedingungen am jeweiligen Standort müssen optimal abgestimmt werden, damit hohe und attraktive Renditen für das Eigenkapital entstehen.